I love my iPad

Wir sind Journalisten, Zugfahrer, PR-Redakteure, Fernsehzuschauer, Nachwuchswissenschaftler, Filmemacher, Kellner, Jungmoderatoren, Zeitungsleser, Kommunikationsexperten, Serienfans und Social-Media-Nutzer
Wir sind Journalisten, Zugfahrer, PR-Redakteure, Fernsehzuschauer, Nachwuchswissenschaftler, Filmemacher, Kellner, Jungmoderatoren, Zeitungsleser, Kommunikationsexperten, Serienfans und Social-Media-Nutzer

"Die neuen Medien haben die Gesellschaft und das Leben jedes Einzelnen verändert. Technische Spielereien wie das Smartphone oder iPad sind aus dem Alltag ihrer Nutzer nicht mehr wegzudenken und in manchen Fällen wird das elektronische Gerät sogar zum zentralen Lebensmittelpunkt. Dort, wo sich alles darum dreht, nichts zu verpassen und mit der Welt in ständigem Kontakt zu stehen, rücken reale Beziehungen und soziale Kontakte in den Hintergrund. Wir haben uns überlegt, wie ein Tag im Leben eines Menschen aussehen könnte, dessen iPad zum Partner- und Freundesersatz geworden ist. Hier das Ergebnis in Bildern".

Quelle:

 

http://media-bubble.de

"media-bubble.de ist ein medienkritischer Blog, den Masterstudenten der Tübinger Medienwissenschaft im Sommer 2011 ins Leben riefen. Ziel ist es, aktuelle Probleme und mediale Phänomene zu untersuchen und über sie zu berichten. Die Bandbreite ist groß: Wir berichten genauso über Facebook wie Literatur, bloggen über Fanfiction und gesellschaftlich relevante Themen. Auch Videos werden immer wieder gedreht.

Das Team von media-bubble.de wächst stetig und besteht aus Studenten der Medienwissenschaft in Tübingen, die den Blog größtenteils ehrenamtlich betreuen und unabhängig berichten. Weitere News aus der Medienwelt und natürlich alle Texte von media-bubble.de gibt es auch auf Facebook".

 

Quelle: www-media-bubble.de

 

Learning by Ear

Bildung und Erziehung ist die Basis für die Entwicklung Afrikas. „Learning by Ear“, auf Deutsch„Gehör verschaffen“, heißt das Bildungsprogramm der Deutschen Welle für Afrika. Seit zweiJahren gibt es dieses Programm auf dem afrikanischen Kontinent. Es ist ein mehrsprachiges RadioundInternetprojekt, das vor allem junge Leute in Afrika ansprechen soll.Das Leben in Afrika hat sich verändert: afrikanische Jugendliche suchen eine Perspektive in einerglobale Gesellschaft. Viele junge Afrikaner wollen lernen, studieren und eine Ausbildungabsolvieren. Das Bildungsprogramm „Learning by Ear“ orientiert sich an den Interessen der jungenGeneration. Es ist so informativ, erzieherisch und unterhaltsam.Der Inhalt des Programms orientiert sich an der Lebenswirklichkeit der jungen Menschen. DieThemen sind Gesundheit und HIV/ Aids, Ausbildung und Beruf, Umweltschutz, Globalisierung,Politisches und gesellschaftliches Engagement. Die Themen werden in Form von Radionovelas,Porträts oder Reportagen dargestellt. Jedes Thema wird dabei in einer Geschichte verpackt. Es gehtum Alltagsdramen und Schlüsselthemen für die Entwicklung Afrikas.Die Nachrichten werden in sechs Sprachen übersetzt: Portugiesisch, Englisch, Französisch,Amarisch, Haussa und Kisuaheli. Die meisten Beiträge haben eine Länge von zehn Minuten und dieJugendlichen können selber dazu beitragen. Mit dieser Kulturarbeit will die Deutsche Welle dasPublikum zwischen 12 und 20 Jahren gewinnen. Im Bildungsprogramm geht es nicht nur um dasLernen von Inhalten, sondern auch darum, dass die jungen Leute ihr Potential sehen und sich weiterentwickeln.In Afrika ist das Radio sehr populär und bietet eine gute Möglichkeit, Menschen zu erreichen.Zeitungen sind nur sehr wenig verbreitet. In manchen Regionen gibt es gar keine Zeitungen.Gemäß Untersuchungen, die die Deutsche Welle durchgeführt hat, haben nur 35 Prozent derBevölkerung Afrikas Zugang zu einem Fernseher. 31 Prozent lesen Zeitung und weniger als einProzent der Bevölkerung nutzt das Internet. Die Internetverbindungen in Cafés sind zu teuer für denGroßteil der Bevölkerung.Die Deutsche Welle ist der Auslandssender der Bundesrepublik Deutschland. Mit demBildungsprogramm werden ca. 40 Millionen Menschen in Afrika erreicht. Das Ziel ist es, zu einerpositiven Erziehung der Jugend beizutragen und durch die Beiträge im Radio die Demokratie undEntwickeln auf dem Kontinent zu fördern.MeinungDass die deutschen und afrikanischen Radio-Macher mit ihrem Programm auf dem wichtigen Wegsind, zeigt das Zitat einer Hörerreaktion auf der Website der Deutschen Welle: „Solche Dingepassieren auch hier in Guinea-Bissau. Gute Information ist ein Weg, um Aids zu bekämpfen. Das istdas, was ihr tut. Danke für Eure Arbeit“, sagt eine afrikanische Hörerin als Reaktion auf eineNovela über ein an Aids erkranktes Mädchen.

 

"Cidade de Deus"

Gestern sah ich wieder den Film „Cidade de Deus“ (City of God). Es ist ein brasilianischer Film aus dem Jahr 2002. Die Regie für den Film hatte Fernando Meirelles. Das Drehbuch wurde von Braulio Mantovani angelehnt an das Buch „City of God“ von Paulo Lins geschrieben.

Cidade de Deus zeigt die Wirkung der organisierten Kriminalität und des Drogenhandels in den 1960 und 1980er Jahre in der Favela „Cidade de Deus“ in Rio de Janeiro. Das interessant an dem Film ist, dass die meisten Schauspieler authentische Einwohner der Favelas „Vidigal“ und „Cidade de Deus“ sind.

In dem Film wird die soziale Ausgrenzung sehr explizit dargestellt. Die Polizisten in dem Film haben keine Autorität in der Favela, weil die Macht des Drogenhandels die „Cidade de Deus“ beherrscht. Der Film zeigt, dass die meisten Einwohner in der Cidade de Deus als „Banditen“ geboren werden und auch als „Banditen“ sterben. Eine Ausnahme ist nur ein Hauptfigur, der „Buscapé“, der den Traum hat: Fotojournalist zu werden.

Einige Kritiker schreiben, dass City of God, kein „gutes Bild von Brasilien“ zeigt, sondern zu sehr auf Kriminalität und übertriebene Gewalt fokussiert. Obwohl heute der "Bürgerkrieg" in der City of God vorbei ist, sollten wir mit unserer Heuchelei aufhören und uns sensibilisieren für die soziale Realität des organisierten Verbrechens und des Drogenhandel in den Favelas, die leider immer noch in unserer Gesellschaft vorzufinden sind.

Ganz unabhängig davon hat der Film Cidade de Deus die volle Aufmerksamkeit von ganz Brasilien gewonnen und hat im Kino eine Realität gezeigt, die nur diejenigen, die in der Cidade de Deus lebten, spüren und bewerten können. Es gibt Familien, die gute Menschen sind, sowie den Hauptfigur „Buscapé“. In den Favelas leben viele Familien, aber sie wollen nicht in der Kriminalität leben. Sie möchten ein anderes Leben haben. Viele junge Leute studieren, arbeiten und denken an einen besseren Zukunft, obwohl der Film das nicht gezeigt hat.

Als ich den Film wieder sah, erkannte ich, wie viel Gewalt der Film zeigt. Und ich musste ein klein wenig an die Realität, die wir heute in Brasilien vorfinden, denken. Armut, soziale Ausgrenzung, Drogenhandel, Straßenkinder. Doch dies ist nur der traurige Teil von Brasilien.

In den kommenden Tagen werde ich mehr über das Thema schreiben.

PS: Der Film „Cidade de Deus "erhielt vier Oscar-Nominierungen in den Kategorien Beste Regie (Fernando Meirelles), Bestes adaptiertes Drehbuch (Braulio Mantovani), Bester Schnitt (Daniel Rezende) und Beste Kamera (Cesar Charlone)

Medien-Biographie


Als wir noch Kinder waren, habe Ich mit meiner Schwester jedes Jahr an Weihnachten mit dem alten Aufnahmegerät, das mein Vater zu hause hatte, Interviews aufgenommen. Wir haben unsere eigene Reportage gemacht. Das hat uns viel Spaß gemacht!

Heute haben wir zu Hause immer noch diese alten Aufnahmen mit unseren Kinderstimmen. Die Reportagen und Interviews mit unseren Verwandten waren immer sehr lustig . Ich kann mich noch sehr gut erinnern an die Zeit, als ich 7 Jahre alt war. Das war mein „erstes Erlebnis mit Medien“.

Heute bin ich Journalistin. Ich habe in Brasilien bei einer Zeitung und bei einer

Radiostation als Praktikantin gearbeitet. An der Universität in Brasilien habe ich die

Theorie gelernt. Ich habe die Theorien über Medieanalyse, Massenkommunikation von Adorno, Hockheimer, Mc Luhan, Klaus Merten, Erwin Goffmann, Niklas Luhmann und Boris Groys gelernt.

Als ich bei einer Presseagenture gearbeitet habe, habe ich die ganzen Theorien, die ich über 4 Jahre gelernt habe, in der Realität praktisch kennen gelernt. Und so habe ich den Job eines Journalisten immer besser verstanden. Dort habe ich verschiedene Berichte recherchiert. Die Themen waren unter anderem Politik, Natur, Sport, Kultur und Gesundheit.

Bei der Zeitung gab es eine kleine Gruppe von Journalisten und ein paar Praktikanten. Wir haben hart gearbeitet. Es gabt keine Feiertage und Wochenenden. Wir haben sehr viele Veranstaltungen besucht. Wir haben selber fotografiert. Wir haben selber die Personen und Quellen kontaktiert. Wir haben selber Interviews durchgeführt. Am Schluss mussten wir die Berichte fertig machen damit sie in der Zeitung rechtzeitig veröffentlicht werden konnten.

Heute habe ich meinen Master in Medienwissenschaft abgeschlossen.

Es war so eine wunderschöne Möglichkeit, die Medien im einem anderen Land intensiv kennen zu lernen. 

Ich habe schon einige Erfahrungen mit den Medien in Deutschland gehabt.  Zum

Beispiel habe ich einen Dokumentarfilm mit einer Studentin aus Syrien produziert. Es ist schön, Menschen aus anderen Kulturen, Religionen und Mentalitäten kennen zu lernen.

Zurück zu meiner Kindheit: Als meine Schwester und ich meine Verwandten interviewt

haben, habe ich nie gedacht dass ich eine Journalisten werden würde.

Als ich noch klein war und die Leute mich gefragt haben was ich werden wollte, habe ich verschiedene Antworten gegeben aber niemals „Ich will Journalistin werden“ geantwortet.

Das einzige woran ich mich gut erinnere ist, dass als als Jugendliche oft in mein Tagebuch  geschrieben habe, dass ich reisen und verschiedene Kulturen kennen lernen will.

Das ist etwas, was in den letzten 18 Monaten auch passiert ist. Ich habe während meiner Zeit in Deutschland jeden Tag eine neue Erfahrung mit Menschen, Kulturen, und Medien gehabt. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung. Es gibt, wie auch in meiner Kindheit, immer wieder neue Dinge zu entdecken in der Medienlandschaft, beim SWR und im Studium der Medienwissenschaften.